TITUS „The First Thousand Days of Life“

TITUS „The First Thousand Days of Life“

Else Kröner-Fresenius Forschungskolleg für Ärztinnen und Ärzte

Das Else Kröner-Fresenius Forschungskolleg TITUS fördert die strukturierte klinische und wissenschaftliche Weiterbildung von 10 jungen Ärztinnen und Ärzte auf dem Weg zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. Ziel ist es, die Kollegiat*innen zu exzellenten klinischen Wissenschaftler*innen bzw. forschenden Kliniker*innen auszubilden, die durch Ihre kombinierte Erfahrung und Expertise in Klinik und Forschung den medizinischen Fortschritt und damit die Zukunft der Medizin gestalten.

Das Forschungskolleg beinhaltet neben der klinischen Ausbildung 18 Monate geschützter Forschungszeit in einer Arbeitsgruppe der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Diese stammen aus dem Zentrum Kinder- und Jugendmedizin, dem Institut für Immunologie (MHH), Experimentelle Hämatologie (MHH), Experimentelle Virologie (TwinCore) und Genetik (MHH). Jedes TITUS Projekt wird in enger Kooperation von einem Kliniker und einem Grundlagenforscher zu dem Thema „Frühe Prägung und Prävention“ für einen Forschungskollegiaten konzipiert und gemeinsam betreut. 12 Monate des Forschungsmoduls sind als Block konzipiert, die verbleibenden sechs Monate Forschungszeit können nach Bedarf direkt folgen oder mit klinischen Modulen abwechseln.

Die wissenschaftliche und klinische Expertise der Kollegiat*innen wird neben der unmittelbaren experimentellen Arbeit an dem Forschungsprojekt und in der Klinik durch TITUS geförderte Weiterbildungsmodule in Forschung, Lehre und Krankenversorgung unterstützt. Hinzu kommen wissenschaftliche Seminare, gemeinsame Retreats, die Teilnahme an nationalen sowie internationalen wissenschaftlichen Kongressen sowie optional ein von TITUS geförderter Auslandsaufenthalt in einem kooperierenden Labor.

Jeder Kollegiatin bzw. jedem Kollegiaten stehen für ihr/sein Forschungsprojekt neben Mitteln aus den leitenden Arbeitsgruppen 22,5 TE Forschungsgelder aus TITUS zur Verfügung. Die Kollegiat*innen werden durch regelmäßige protokollierte Gespräche mit Betreuerinnen und Betreuern auf ihrem klinisch-wissenschaftlichen Weg begleitet und gefördert.

Die beste Arbeit unter den Kollegiat*innen wird am Ende des Forschungskollegs mit einem TITUS Forschungspreis ausgezeichnet. Ziel aller Beteiligten ist es, die erfolgreichen Kollegiat*innen auch nach Abschluss des Forschungskollegs auf Ihrem akademischen Weg weiter zu unterstützen, gute Publikationen zu erstellen, Drittmittel einzuwerben und mittelfristig die Habilitation oder den PhD zu erlangen. Langfristiges Ziel ist eine akademische Karriere zu verfolgen.

Das Pädiatrische Forschungszentrum (PFZ)

Das Pädiatrische Forschungszentrum (PFZ)

Wie werden die TITUS Kollegiat*innen gefördert?

Wie werden die TITUS Kollegiat*innen gefördert?

  • 18 Monate geschützte Forschungszeit plus klinische Weiterbildung

  • definierte Forschungsprojekte in international kompetitiven Arbeitsgruppen

  • strukturierte Betreuung durch zwei beteiligte Projektleiter und einen unabhängigen Mentor

  • Weiterbildungsangebote in Forschung und Lehre (Bsp. Lehrmodul, GMP Kurs, Train Akademie etc.)

  • regelmäßige gemeinsame Seminare und Retreats

  • Auslandsaufenthalte in kooperierenden Laboren

  • Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen

  • 22,5 TE Drittmittel pro Kollegiat und Projekt

Unsere TITUS Kollegiaten Dr. Schütte und Dr. Funken

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Ihre Ansprechpartnerin beim TITUS-Programm

Prof. Dr. med. Gesine Hansen

Leiterin des TITUS-Programms

Telefon 0511-532-9138
Hansen.Gesine@mh-hannover.de

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Das wissenschaft­liche Thema

Das wissen­schaft­­liche Thema

Die frühe Kindheit ist eine Phase besonders starker Prägung und Entwicklung. Anpassungsprozesse an die Umwelt und Lernprozesse zu Beginn des Lebens bestimmen die Programmierung vieler Funktionen unseres Körpers und entscheiden maßgeblich über lebenslange Gesundheit und Krankheit. Das wissenschaftliche Programm des Forschungskollegs fokussiert sich auf die ersten 1000 Tage des Lebens und verfolgt präventive Ansätze für die Kinder von heute und damit für die Gesellschaft von morgen.

Zur Else Kröner-Fresenius-Stiftung
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