Voraussetzungen zur Bewerbung für das PRACTIS Programm

Das Programm spricht Ärzt*innen aller Fachrichtungen an, die bereits erste wissenschaftliche Erfahrungen gesammelt haben und motiviert sind in einem der MHH-eigenen Schwerpunkte mit einem klinisch relevanten Grundlagen- oder Translationsprojekt weitere Qualifikationen zu erwerben und damit langfristig den Weg eines Clinician Scientist in der akademischen Medizin anstreben. Dabei wird von der Abteilung ein klares Bekenntnis zu der*m Bewerber*in und dem Projekt erwartet. Im Folgenden sind Erwartungen und Erfordernisse an die Bewerber*innen, das Projekt und die Abteilungen erläutert, um eine erfolgreiche Bewerbung zu erleichtern.

Sollten Sie Fragen zu PRACTIS haben oder sich Unklarheiten im Bewerbungsprozess ergeben, zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden. Nutzen Sie dazu einfach unser Kontaktformular.

Erwartungen an die Bewerber
Erwartungen an die Bewerber
Erwartungen an das Projekt
Erwartungen an das Projekt
Erwartungen an die Abteilung
Erwartungen an die Abteilung
Bewerbungsunterlagen
Bewerbungsunterlagen

Erwartungen an die Bewerber*innen

Erwartungen an die Bewerber*innen

Der ideale Zeitpunkt für den Eintritt in PRACTIS ist der Beginn der zweiten Hälfte der Ausbildung zum Facharzt*ärztin (z.B. im Anschluss an eine Common Trunk-Phase).

Konkret sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Promotion / Publikation:

    Eine abgeschlossene Promotion wird vorausgesetzt; eigene peer-reviewed Publikationen sind wünschenswert. Positiv bewertet werden außerdem extracurriculäre Aktivitäten, die Interesse und Engagement bezeugen, über das Übliche hinausgehen, und von einem neugierigen, kritischen und reflektierten Geist zeugen. Hierzu zählen u.a. die Teilnahme an Freiwilligendiensten (z.B. Freiwiliges wissenschaftliches Jahr) oder wissenschaftlichen Austauschprogrammen sowie ggf. Stipendien und Preise.

  • Institutionelle Mentor*innen:

    Es wird erwartet, dass die Abteilung der*dem Bewerber*in Mentor*innen zur Seite stellen (siehe Abschnitt „Erwartungen an die Abteilung“). Bewerber*innen, die sich von extern bewerben, wird die Programm-Kommission bei der Suche nach Mentor*innen helfen.

  • Strukturierter Karriereplan:

    Es wird erwartet, dass die institutionellen Mentor*innen gemeinsam mit der*dem Bewerber*in einen strukturierten Karriereplan erarbeiten (siehe Abschnitt „Erwartungen an die Abteilung“).

  • Lehre / Patienten- und Wissenschaftskommunikation:

    Die*der Bewerber*in soll erläutern, welche Pläne bestehen, sich in die Lehre einzubringen. Ergänzend können auch Vorschläge zur Verbesserung der Patienteninformation vorgelegt werden. Falls geplant ist, neue Aspekte in bestehenden Strukturen einzubringen, sollten die bisher unterrepräsentierten Themengebiete klar identifiziert werden. Innovative Ideen zur Wissenschaftskommunikation sind ausdrücklich erwünscht.

Erwartungen an das Forschungsprojekt

Erwartungen an das Forschungsprojekt

Bearbeitet werden sollen klinisch relevante Grundlagen- oder Translationsprojekte aus einem der MHH-eigenen wissenschaftlichen Schwerpunkte (siehe „Aufbau des Programms“)

Konkret sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Wichtige klinische Fragestellung:

    Ein relevantes klinisches Problem soll bearbeitet werden. Das Projekt soll dabei gut in das bestehende wissenschaftliche Themengebiet eingebettet sein.

  • Klare Hypothesen:

    Wissenschaftliche Hypothesen sollen formuliert werden, die die Forschungsfrage adäquat adressieren.

  • Vernetzung:

    Die Vernetzung mit bestehenden Strukturen und Arbeitsgruppen der Hochschule wird erwartet. Dadurch sollen Synergien genutzt und der wissenschaftliche Austausch gefördert werden.

  • Nationale und/oder internationale Kooperationen:

    Für die Durchführung des Projektes notwendige und tatsächlich „gelebte“ Kooperationen mit Einrichtungen außerhalb der MHH werden besonders positiv gewertet.

  • Arbeitsplan:

    Dieser soll klar definiert und innerhalb der geförderten Zeit realistisch zu bewältigen sein.

  • Meilensteine:

    Realistische und messbare Meilensteine sollen als Zwischenziele abgesteckt werden, um den Projektfortschritt beurteilen und gegebenenfalls unterstützend eingreifen zu können.

Erwartungen an die Abteilung

Erwartungen an die Abteilung

Von der Abteilung wird das klare Bekenntnis zu der*m Bewerber*in und dem Projekt erwartet. Dies soll den Erfolg der*s Bewerber*in und des Projektes garantieren.

Konkret sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ressourcen:

    Die Abteilung ermöglicht der*dem Bewerber*in Zugang zu den erforderlichen klinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zugesichert werden die anteilige Übernahme von der Personal- und Sachkosten und die Bereitstellung eines Büroarbeitsplatzes.

  • Institutionelle Mentor*innen:

    Die Abteilung soll die*den Bewerber*in dabei unterstützen, eine*n klinische*n und eine*n wissenschaftliche*n Mentor*in zu benennen (mehr dazu auf der Seite Mentoring). Dem Antrag ist ein Unterstützungsschreiben beizulegen, das die Gründe für die Wahl dieser Personen angibt und ein explizites Bekenntnis der Abteilung und der Mentor*innen zu der*dem Bewerber*in erkennen lässt. Bei Antragstellung soll zumindest ein*e Mentor*in benannt sein, die*der zweite Mentor*in spätestens bei Programmstart. Sie finden die Vorlage eines entsprechenden Unterstützungsschreibens im Bewerbungsbereich.

  • Strukturierter Karriereplan:

    Gemeinsam mit der*dem Bewerber*in sollen die institutionellen Mentor*innen einen Karriereplan erarbeiten, der die strukturierte klinische Ausbildung und die wissenschaftlichen Rotationen klar vorgibt. Dabei sollen eindeutige klinische und wissenschaftliche Meilensteine und Ziele definiert werden. Dieser Plan sollte über die Zeit in PRACTIS hinausgehen. Bekannte Engpässe in der jeweiligen Fachärzte*innen-Ausbildung sollen benannt und Strategien angegeben werden, wie diesen Engpässen begegnet werden soll.

  • Bestätigung der Abteilungs- und wissenschaftlichen Leitung:

    Dem Antrag sind Bestätigungen der Abteilungsleitung sowie ggf. der*des Leiters*in der Einrichtung oder Arbeitsgruppe beizulegen, in der die klinische bzw. Forschungstätigkeit verrichtet werden soll. Mit diesen Schreiben werden -bei positiven Förderbescheid- die Anstellung der*des Bewerber*in, die Einhaltung der im Karriereplan definierten klinischen und wissenschaftlichen Ziele, das Vorliegen der für das Projekt notwendigen strukturellen Voraussetzung und der finanzielle Abteilungsanteil garantiert. Sie finden das entsprechende PRACIS-Formular im Bewerbungsbereich.