Für eine erfolgreiche Karriere in der akademischen Medizin

Umfang und Komplexität der klinischen Ausbildung nehmen stetig zu. Um die Nachhaltigkeit der medizinischen Forschung in der akademischen Medizin gewährleisten zu können, ist auch die wissenschaftliche Qualifikation der Ärzt*innen entscheidend. Die MHH bietet de wissenschaftlichen Nachwuchs eine lückenlose Kette von Fördermaßnahmen über die gesamte Aus- und Weiterbildung an. Das Konzept des „Clinician Scientist“ stellt ein neues und zeitgemäßes Berufsmodell dar, das während der Facharztausbildung Raum sowie  als „Advanced Clinician Scientist“ nach der Weiteribildung für die Forschung garantiert, und dadurch den Grundstein für einen erfolgreichen Karriereweg in der akademischen Medizin und medizinischen Forschung legt.

Dieser Karriereweg des Clinician Scientists wird durch die Karriereprogramme Junior PRACTIS, PRACTIS, Junge Akademie und TITUS gefördert. Advanced Clinician Scientists werden seit 2021 durch AVIATOR gefördert. Ein Klick auf die folgenden Infokästen führt Sie direkt zu den einzelnen Programmseiten.

Zielgruppe:

Das PRACTIS Programm richtet sich an alle Ärzt*innen (Medizin und Zahnmedizin) in der Facharztausbildung. Das TITUS Programm hingegen fördert ausschließlich Kinderärzt*innen in der Facharztausbildung.

Das AVIATOR Programm richtet sich an alle Fachärzt*innen und Oberärzt*innen. Für Junior-PRACTIS stehen Gerok Stellen für Assistenzärzt*innen zur Verfügung. Die Projekte sind angelehnt an die Themen der fördernden Verbünde, z.B. dem DFG-geförderten SFB Transregio SIIRI „Sicherheitsintegrierte und infektions-reaktive Implantate“.

Eckpunkte beider Förderprogramme:

  • Geschützte Zeit für die wissenschaftliche Arbeit

  • Strukturierte klinische Ausbildung

  • Förderung durch Bereitstellen von Projekt- und Reisemitteln

  • Begleitendes Curriculum zur Erlangung von Schlüsselqualifikationen

Die Clinician Scientist Programme sind integraler Bestandteil einer geschlossenen Karrierepipeline von der Schule bis zu Ihrer Wunschzielposition. Gerne unterstützen wir Sie die richtigen Ansprechpartner*innen für Ihre Karrierephase zu identifizieren.

PRACTIS ist ein dreijähriges Clinician Scientist Programm, das von der Deutschen Forschungsgemeinsachft (DFG) gefördert wird. Bewerben können sich Ärzt*innen aller Fachrichtungen mit einem definierten Forschungsprojekt.

PRACTIS bietet in diesen 3 Jahren eine strukturierte klinische Ausbildung verbunden mit 18 Monaten geschützter Zeit für ein wissenschaftliches Projekt, begleitet von einem Curriculum zur Erlangung von Schlüsselqualifikationen sowie einem engen klinischen und wissenschaftlichen Mentoring.

gefördert von der

Das Else Kröner-Fresenius Clinician Scientist Forschungskolleg TITUS fördert die strukturierte klinische und wissenschaftliche Weiterbildung von 10 jungen Ärztinnen und Ärzte auf dem Weg zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin.

Ziel ist es, die Kollegiat*innen zu exzellenten klinischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bzw. forschenden Kliniker*innen auszubilden.

gefördert von der

Junior PRACTIS bietet einen Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere. Für Junior PRACTIS stehen Gerok Stellen aus verschiedenen Sonderforschungsbereichen (SFB) und Transregios zur Verfügung. Die Projekte sind angelehnt an die Themen der jeweiligen SFB. Aktuell können Projekte gefördert werden die eine Verbindung zum SFB/Transregio SIIRI „Sicherheitsintegrierte infektionsreaktive Implantate“ aufweisen.

Junior PRACTIS bietet 12 Monate geschützte Forschungszeit, ein begleitendes Curriculum zur Erlangung von Schlüsselqualifikationen sowie ein enges klinisches und wissenschaftliches Mentoring.

 AVIATOR ist ein sechsjähriges Advanced Clinician Scientist Programm. Bewerben können sich Fachärzt*innenaus allen Disziplinen mit einem definierten Forschungsprojekt.

In den 6 Jahren der Förderung soll strukturiert eine Profilbildung in Wissenschaft, Klinik und Lehre erfolgen und den Weg zu einer Professur ebnen.

Hierfür stehen geschützte Zeiten für Durchführung der wissenschaftlichen Arbeiten und zum Aufbau einer Arbeitsgruppe zur Verfügung. Dies wird komplementiert durch ein enges klinisches und wissenschaftliches Mentoring sowie einem Curriculum zur Erlangung von Schlüsselqualifikationen.